WWW.GEBUEHRENSPARER.DE Newsletter vom 3. April 2000
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Es hat sich nicht so sonderlich viel getan, doch die Änderungen des
letzten Newsletters und die neuen Änderungen habe ich nun in meine Liste
aufgenommen.
o 01051 Telecom hat den Tarif für Ferngespräche rund um die Uhr auf 7
Pfg/Min gesenkt. Das ist Werktags von 9 bis 18 Uhr nach dem Tarif von
Super24 (6,6 Pfg/Min) das günstigste Angebot.
o Drillisch kostet am Wochenende nun nur noch 6,6 Pfg/Min (statt 7,8
Pfg/Min)
o Deutsche Telekom
Wer den AktivPlus-Tarif gebucht hat, sollte überprüfen, wie die Taktung
zum Mobilfunknetz ist. Ich weiß nur, daß die Minute zu D1 (ab Mai auch
zu D2) mit AktivPlus 39 Pfennig kostet, doch lohnen tut sich das im
Minutentakt nur bei Gesprächen ab ca. 3 Minuten.
Für alle anderen kostet die Minute bei Abrechnung im Minutentakt 48
Pfennig, ist also uninteressant.
o Comundo (http://www.comundo.de) macht zum 1. April seinen
Call-by-Call-Internet-Zugang billiger. Künftig kostet die Einwahl ins
Internet rund um die Uhr 2,9 Pf/min allerdings zuzüglich einer Einwahl-
gebühr von 5 Pfennig. Es gibt weder Grundgebühr noch Mindestvolumen oder
Vertragsbindung. Bisher rechnete Comundo zum Ortstarif ab.
Man muß sich zwar bei Commundo registrieren, um diesen Tarif nutzen zu
können, doch die Abrechnung erfolgt nach wie vor über die gewohnte
Telefonrechnung der Deutsche Telekom.
Bereits bei einer Internetverbindung ab 13 Minuten ist das günstiger als
der bisherige Spitzenreiter MSN (MCIWorldcom). Zum Emails abrufen/senden
eignet sich dagegen eher MSN.
o XL-Online
Mit einem unglaublich preiswerten Angebot für eine Internet-Flatrate ist
XL-Online (http://www.xlonline.de) gestartet. Für nur 22 Euro (etwa 44
Mark) im Monat verspricht das Unternehmen einen Pauschalzugang rund um
die Uhr.
Allerdings muss auf eine ganze Reihe von unüblichen Bestimmungen
und unprofessionellem Vorgehen hingeweisen werden. So wurde ales erstes
angekündigt, dass man einen 24-Monats-Vertrag abschließen und der
gesamte Betrag für die zwei Jahre im Voraus bezahlt werden muss. Zudem
sind diese wichtigen Bestimmungen tief in den AGB's versteckt. Nach
wenigen Tagen und schlechter Presse änderte das Unternehmen seine
Geschäftsbedingungen. Die Vorauszahlung wurde abgeschafft, der 2-Jahres-
in einen 3-Monatsvertrag geändert. Allerdings stieg die Monatsgebühr von
13 auf 22 Euro und auch die Einrichtungspauschale kletterte von 99 Euro
(ca. 198 Mark) auf 149 Euro (ca. 298 Mark).
Dieses Vorgehen läßt uns von einem Vertragsabschluss eher abraten, zumal
inzwischen inoffiziell bakannt wurde, dass die Flatrate möglicherweise
nur dann zustande kommt, wenn sich bis 31. Mai 30.000 Kunden
registrieren ließen.
Einen Kontakt zu dem Unternehmen konnten wir bislang auch nach zahllosen
Versuchen nicht herstellen. Außerdem haben die Erfahrungen der letzten
Monate gezeigt, dass eine Flatrate derzeit zu solchen Preisen eigentlich
nicht finanzierbar ist. Mehrere große Anbieter sind mit solchen
Projekten gescheitert.
Jetzt habe ich auch wieder mehr Zeit und kann diesen Newsletter
regelmäßiger verfassen!
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