WWW.GEBUEHRENSPARER.DE Newsletter vom 12. Mai 2002
CALL-BY-CALL-Änderungen seit meinem letzten Newsletter:
o Maxbell (0190084)
heißt die neue Tochter von 01058!
Derzeit werden 2,0 Cent/Min bei bundesweiten Ferngesprächen berechnet.
Abgerechnet wird im Minutentakt. Achten Sie auf die Tarifansage!
o Telebillig (0190029)
hat nun ebenfalls den Preis für Ferngespräche auf 2,0 Cent/Min gesenkt.
o Telestunt (0190076)
berechnet nun bei bundesweiten Ferngesprächen anstatt 2,3 2,9 Cent/Min.
o Rapidcall (0190071)
berechnet zwar weiterhin nur 16 Cent/Min zum Mobilfunk, rechnet die
Gespräche aber nun auch im 4-Minuten-Takt ab. Da der Abstand zu den
anderen Anbietern nicht so groß ist, rentiert sich das erst bei extrem
langen Gesprächen. Aus diesem Grunde ist Rapidcall nicht mehr in meiner
Tabelle.
o Telediscount (0190035)
hat den Tarif in die Mobilfunknetze von 15,5 auf 19 Cent /Min erhöht.
o Talklight (0190082)
heißt nun wegen "Unstimmigkeiten" mit einem Wettbewerber Lighttalk.
INTERNET-BY-CALL-Änderungen seit meinem letzten Newsletter:
o surfdirect: Internetzugang ab morgen teurer
Der Internet by Call-Zugang von news.de wird ab morgen mit einem halben
Cent mehr pro Minute abgerechnet.
Bislang war das Angebot von surfdirect eine der günstigsten Offerten im
offenen Internet by Call. Mit 1 Cent in der Nebenzeit und 1,2 Cent pro
Minute in der Hauptzeit ist ab heute nacht Schluss. Ab dem 9.5.2002 wird
ein Preis von 1,5 ct/min rund um die Uhr verlangt. Unverändert die
Einwahlgebühr von 2,5 Cent pro zustandegekommener Verbindung.
o Neuer anmeldefreier Internetzugang bei freenet
Der Internetprovider freenet bietet seit kurzem einen alternativen by-Call-
Zugang an, für den keine Anmeldung erforderlich ist.
In der Zeit von 18 bis 8 Uhr werden im "Super Call-by-Call Tarif" 0,89 Cent
pro Minute berechnet, in der übrigen Zeit fallen 1,45 Cent pro Minute an.
Die Abrechnung erfolgt im Minutentakt. Eine Grundgebühr, ein Verbindungsentgelt
oder ein Mindestumsatz fallen hierbei nicht an.
Einwahlnummer 019231760
Benutzername und Passwort sind beliebig.
Im Gegensatz zu dem Special-Tarif von Freenet beginnt in diesem Tarif die
Nebenzeit schon um 18 Uhr. Von 18-8 Uhr ist das die günstigste Möglichkeit
im Internet-by-Call.
o ACN: Surfen erneut teurer
Nach der Einstellung des Tarifs City Plus verändert ACN nun auch den
bestehenden Tarif Geo. Während man bislang bei Geo jeweils 24-Stunden-
Preise hatte, werktags 1,4 und am Wochenende 1,35 c/min, gibt es nun
drei verschiedene Zeitfenster:
Von 8 bis 18 Uhr zahlt man künftig 1,31 c/min, von 18 bis 23 Uhr sind
es 1,80 c/min und von 23 bis 8 Uhr werden 1,10 c/min berechnet.
Achtung: Neu ist auch die in dieser Höhe nahezu einmalige Einwahlgebühr
von 5 Cent pro Verbindungsaufbau. Daher eignet sich, wie ACN auch selbst
einräumt, dieser Tarif ab sofort nur noch für ausgesprochene Lang-Surfer.
Sie sollten in regelmäßigen Abständen Ihren Internettarif überprüfen, wenn
Sie Internet-by-Call nutzen.
Handy-Tarife: EU will die Preise drücken
Anrufe vom Festnetz in die Handynetze könnten bald billiger werden, denn
die Europäische Kommission will künftig auch diese Preise regulieren und
nicht mehr dem freien Markt überlassen. Im Einzelnen geht es um zwei Dinge:
Die Weiterleitung von Gesprächen von den Festnetzen in die Mobilfunknetze
und die Weiterleitung von Telefonaten aus einem Handynetz in ein anderes.
Die EU legt allerdings zur Begründung dieses Vorgehens das Wettbewerbsrecht
sehr eng aus. Die einzelnen Netze werden als Märkte definiert, was dazu
führt, daß beispielsweise D1 in seinem Netz eine marktbeherrschende Stellung
einnimmt und deshalb die Preise reguliert werden müssen. Das geht jedoch
selbst der deutschen Telekom-Regulierungsbehörde zu weit. Deshalb ist der
Ausgang des EU-Vorstoßes noch völlig offen.
Handys: Telefonate in Europa bald billiger
Preissenkungen bei Handy-Gespräche im Ausland sind schon lange in der
Diskussion. Bis auf wenige Angebote für Business-Kunden hat sich jedoch
bislang nichts getan. Nun könnte Bewegung in den Markt kommen.
20 Prozent billigere Tarife erwartet der frühere Präsident der Telekom-
Regulierungsbehörde, Klaus-Dieter Scheurle, für Telefonate im europäischen
Ausland. Die Europäische Kommission werde eine entsprechende Senkung der
Roaming-Gebühren anordnen, mutmaßt Scheurle, heute Mitglied der Geschäfts-
leitung der Investmentbank Credit Suisse First Boston (CSFB), nach einem
Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". EU-Wettbewerbskommissar Mario
Monti seien die hohen Gebühren für grenzüberschreitende Handy-Telefonate
schon lange ein Dorn im Auge.
Urteil: Deaktivierungsgebühr bei Handy-Verträgen unzulässig
Bei der Auflösung von Handy-Verträgen dürfen Mobilfunkfirmen keine
"Deaktivierungsgebühr" verlangen. Dies entschied der Bundesgerichtshof in
einem am 18. April bekannt gewordenen Urteil. In dem Verfahren hatte der
Bundesverband der Verbraucherzentralen mit Sitz in Berlin gegen die
Mobilfunkfirma Talkline geklagt, die von Kunden für die Stilllegung eines
Anschlusses eine Deaktivierungsgebühr von 33,93 Mark (17,35 Euro) verlangt
hatte. (AZ: III ZR 199/01). Die Verbraucherzentralen empfehlen nun den
betroffenen Kunden, sich die Gebühr zurückerstatten zu lassen.
Die Verbraucherorganisation hatte in dem Verfahren argumentiert, dass die
Auflösung von Verträgen im Wirtschaftsleben "absolut normal" sei. Deshalb
dürften die anfallenden Verwaltungskosten auf keinen Fall dem Kunden
angelastet werden.
Telekom: Preiserhöhungen für Festnetzanschlüsse
Der Ex-Monopolist verlangt seit dem 1. Mai mehr Geld für seine Telefonan-
schlüsse und Highspeed-Anbindungen.
Der Preis für einen Normalanschluss steigt von bislang 12,68 Euro auf
13,33 Euro. ISDN-Nutzer zahlen künftig mindestens 23,60 Euro oder rund
2,8 Prozent mehr. Kleines Trostpflaster für die Kunden: Die Tarife für
Ortsgespräche fallen pro Einheit von 6,2 Cent auf sechs Cent.
Beim schnellen Internet per T-DSL-Anschluss steht bereits schon heute
vielfach mehr auf der Telefonrechnung, denn die Telekom hat ihre Preise
in den vergangenen Monaten schrittweise erhöht. Seit Ende Februar beträgt
der normale Monatspreis bei T-DSL einschließlich ISDN-Anschluss für Neukunden
12,99 Euro. Zuvor waren es nur 10,18 Euro. Für Altkunden trat die Preiserhöhung
Anfang Mai in Kraft.
Neueinsteiger müssen ab dem 1. Juli zudem höhere Installationspreise zahlen:
Das Bereitstellungsentgelt, das derzeit noch mit 51,57 Euro zu Buche schlägt,
kostet dann 74,95 Euro. Ab dem 1. Januar kommenden Jahres sollen es sogar 99,95
Euro sein, also fast doppelt so viel wie bisher.
T-Net: Leistungsmerkmal "Rückruf bei Besetzt"
Bei allen neuen T-Net- und T-Net-100-Anschlüssen der [Deutschen Telekom] gibt es
ab sofort die kostenlose Zusatz-Funktion 'Rückruf bei Besetzt':
Ist der angewählte Anschluss besetzt, kann der 'Rückruf bei Besetzt' durch eine
Tastenkombination aktiviert werden. Sobald der gewünschte Gesprächspartners
aufgelegt hat, meldet das Telefon das Ende des Gesprächs per Rückruf. Beim
Abnehmen des Hörers wird die Verbindung zum Angerufenen automatisch hergestellt.
Voraussetzung für die Nutzung des neuen Dienstes ist ein tonwahlfähiges
Telefongerät.
Wer bereits einen T-Net-Anschluss besitzt, der kann das neue Gratis-
Leistungsmerkmal unter der Service-Hotline 0800 3301000 beauftragen.
Außerdem wird das Leistungsmerkmal "Rückruf bei Nichtmelden" bei neuen
T-ISDN Komfortanschlüssen kostenfrei angeboten.